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Wir legen ein Parkett
Eigentlich müsste es heissen "Wir renovieren ein Zimmer", aber am Anfang stand natürlich der Wunsch nach einem Parkettfussboden. Hier sehen wir den Zustand wenige Tage vor dem Auszug des Vorbesitzers: Die Wände sind nikotingrau, die Fenster sind bunt bemalt, und der Fussboden zeigt einen 10 Jahre alten Teppichboden. Hier gibt es viel zu tun!

Vorbereitungen: Weg mit dem Dreck
Als erstes müssen alte Schränke, die vom Vorbesitzer nicht entfernt wurden, entsorgt werden. Stephan macht das links im Bild mit einer Stichsäge, im Hintergrund sieht man die an der Wand gestapelten Spanplattenreste. Die Bierkisten sind hilfreich als Auflage bei grösseren Spanplatten. Anschliessend müssen die Sockelleisten raus; hier handelt es sich um genagelte und geklebte Fichtenbretter, da hilft nur viel Kraft, wie man im rechten Bild sieht.

Der Teppich muss raus
Nach diesen Vorbereitungen kann man anfangen, den Teppichboden zu entfernen. Das klappt hier nicht besonders gut: Da der Boden schon sehr alt ist, bleibt die Schaumstofflage am Boden kleben. Hier müssen wir also mit stärkerem Gerät ran. Rechts im Bild schleift Andreas die Fensterrahmen. Das macht viel Dreck, deshalb ist es gut, diese Arbeiten in der Anfangsphase zu erledigen.

Weg mit dem Teppich!
Um den Boden vollständig von Teppichresten zu befreien, verwendet Stephan links im Bild ein Gerät, das auf Französisch "monobrosse" heisst, übersetzt etwa "Einachsenbürste" (wer weiss eine bessere Übersetzung?). Das Teil ist sehr schwer und nur zu bändigen, wenn man genausoviel Gewicht entgegensetzen kann. Die Mühe lohnt sich, das Resultat ist ein perfekt sauberer Estrich. Da die Maschine sich gelegentlich selbständig macht und an der Wand aneckt, müssen (rechts) hinterher die Schäden gespachtelt werden.

Risse verfugen und Installationsdosen vorbereiten
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Dosen für die Elektroinstallation mit der Lochsäge zu bohren. In der Zwischenzeit verfugt Stephan die Risse an der Decke und in den Wänden zur Vorbereitung der Malerarbeiten.

Vor dem Anstreichen
Damit die Dispersionsfarbe gut haftet, ist es empfehlenswert, die Wände zu reinigen. Vor allem Nikotin hinterlässt ziemlich klebrige Rückstände - wir schrubben daher die Wände mit einem Produkt namens St. Marc, einem in Frankreich oft verwendeten und auf Naturprodukten basierenden Allzweckreiniger. Rechts im Bild freut sich Andreas über das Ergebnis - wozu noch streichen?

Halt! Der Einbauschrank!
Im letzten Moment entscheidet die Hausfrau, dass der gelb angestrichene Einbauschrank links im Bild doch weg soll. Gerade noch rechtzeitig kann Stephan das Teil fachgerecht entsorgen. Unter dem Schrank kommt ein uralter beigefarbener Teppichboden zutage, den wir auf die späten 80er Jahre datieren. Weg damit!

Die neue Tür
Jetzt muss schnell noch eine neue Tür eingebaut werden. Oben links haben wir schon die alte Tür gesehen, hier links noch einmal die Ansicht vor Beginn der Renovierungsarbeiten. Wir möchten eine Doppeltür, dazu muss ein Teil der Wand entfernt werden. Leider erfordert diese Massnahme eine Neuverlegung der Elektroinstallation...

Die Elektroinstallation
Unmittelbar neben der Tür befand sich eine Steckdose innen sowie ein Doppelschalter aussen. Mit der Flex verlegen wir die Kabelwege vollständig neu und sehen dabei auch gleich einen zweiten Lichtschalter innen vor. So eine Gelegenheit kommt schliesslich nicht wieder! Wir legen auch ein EIB-Buskabel, aber das ist eine andere Geschichte.

Ein Parkett
Der Boden ist ausreichend eben, um ein Parkett ohne Egalisierung legen zu können. Wir verlegen zuerst eine 2mm-Schicht Kork, vollflächig verklebt (links), danach verlegt ein Handwerker ein 14mm Massivparkett, ebenfalls vollflächig verklebt.

Versiegelung
Jetzt wird das Parkett geschliffen und versiegelt. Wir verwenden dazu einen 2-Komponenten PU-Lack. Nach dem Zwischenschliff kommt eine zweite Schicht, man könnte auch noch eine dritte nehmen. Rechts im Bild glänzt es so, weil der Siegellack noch nicht trocken ist.

Neue Sockelleisten
Zwischen Wand und Parkett haben wir eine Fuge von etwa 10mm gelassen. Die Sockelleisten dienen dazu, diese Fuge abzudecken. An einigen Wänden befand sich vorher ein Kabelkanal über der alten Leiste; wo es möglich war, haben wir mit der Flex eine Nut für ein Installationsrohr erstellt und das Kabel Unterputz-verlegt, an einer Wand haben wir uns für eine etwas dickere Sockelleiste (12mm) mit integriertem Kabelkanal entschieden. Die Firma Guimier bietet ein vollständiges Sortiment von Sockelleisten aus Massivholz mit und ohne Kabelkanal. Auf den Bildern oben sieht man eine solche Leiste für die getrennte Verlegung von Strom- und Datenkabeln, rechts unten im Bild die Gehrungssäge, mit der man beliebige Winkel präzise sägen kann. Bei den Vollholzleisten geht man vor im Bild unten rechts gezeigt.

Fertig!
Das war's fast! Jetzt noch Fenster und Türen streichen, und der Raum ist fertig. Im Bild links sieht man den Zustand vor dem Anstrich. Wir verwenden im Innenbereich eine Acrylfarbe und aussen einen wasserfesten Mattlack. Die Türen müssen 3x gestrichen werden; ausserdem ist eine Grundierung (Sperrgrund) notwendig, die verhindert, dass Harze austreten. Zwischen dem zweiten und dem dritten Anstrich werden die Glasscheiben eingesetzt, darauf können wir hier nicht im Detail eingehen.

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